Schwedenhöhlen

Im Wald versteckt befinden sich die sogenannten Schwedenhöhlen. Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648) suchte die umliegende Bevölkerung darin Schutz vor den Schweden. In diese kam man über schmale, sehr steil hinab führende Eingänge. Diese hatten eine Länge von ca. fünf Metern. Unten angelangt, kam man in eine der 15 Höhlen, die zehn Meter lang, drei Meter breit und 2,5 m hoch waren. 1898 wurden die Schwedenhöhlen wieder freigelegt und somit begehbar gemacht. Heute sind die Eingänge aber wieder verfallen.

Nach Erzählungen soll in den 50er Jahren in den Höhlen nach einem Schatz gesucht worden sein. In der Andreasnacht zwischen 0 und 1 Uhr suchten drei Männer schweißtreibend nach diesem Schatz. Zur Hebung des Schatzes wurden Beschwärungsformeln gesprochen. Ansonsten durfte bei der Hebung des Schatzes nicht gesprochen werden. Nach weiteren Grabungen stießen sie dann auf die Kiste mit dem Schatz. Als einer der Männer sich zum Schatz hinunterbeugte, musste er nießen. „Helf Gott“ sagte der eine, „g’segn Gott“ der zweite und der dritte „Dank Gott“. Nach diesen Worten stürzte die Höhle ein.